Walburga Puff

Walburga Puff - Résonances

Ausstellungseröffnung:

Montag, 4. Mai 2020, 19:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Maternushaus
Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln

Ausstellungsdauer: 4.05.2020 - 14.06.2020

Die Ausstellung ist ganztägig geöffnet.
Es erscheint ein Katalog.

Biografie

1960  Geboren in Mönchengladbach
1980  Abitur an der Liebfrauenschule Bonn
1980 ‐ 1982 Studium der Romanistik und Germanistik in Bonn
1982 ‐ 1986 Studium Romanistik/Übersetzer in Toulouse und Edinburgh
1998 ‐ 2000

Sommerakademien der Alanus Hochschule Alfter:
Studium Malerei bei Prof. Jo Bukowski

2001

Sommerakademie Bad Reichenhall:
Studium Malerei bei Prof. Jo Bukowski

2004 Umzug nach Lyon, Frankreich
Seit 2008 Leitung von Kursen Malerei und Spiritualität in Lyon und
Aix‐en‐Provence

"Nach innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Weiten, die Vergangenheit und die Zukunft." Dieses Wort des Dichters Novalis lässt sich treffend auf Walburga Puff beziehen, deren Gemälde und Radierungen vom 4. Mai bis 14. Juni 2020 im Kölner Maternushaus gezeigt werden. Ihre Arbeiten sind Ausdruck einer bislang steten Suchbewegung und eines künstlerischen Schaffens, das die Künstlerin selbst als spirituellen Prozess versteht. Die Werke von Walburga Puff, deren Walheimat in Frankreich liegt, kreisen vor allem um den Menschen sowie das Gelingen und Scheitern von Beziehung. Die inneren Bilder und Schwingungen, die in der Meditation biblischer Texte entstanden sind, versucht sie, mit Farben auf der Leinwand sichtbar zu machen. Darin will sie etwas auszudrücken, über das sich schlecht reden lässt, sei es über das intime Innenleben des Menschen, sei es über das göttliche Geheimnis. In dem Zyklus „Die Haut“ enthüllt sich beispielsweise die Suche der Künstlerin nach der „ursprünglichen, leuchtenden Haut“, der eigenen Identität. In ihrer Reihe „Antlitz des Unsichtbaren“ nähert sie sich tastend dem Angesicht des ganz Anderen. Wer die spirituell durchdrungenen Bilder von Walburga Puff sehen und von ihnen etwas gewinnen möchte, sollte Zeit mitbringen. Denn wer sich bewusst auf die Werke einlässt, kann dem innewohnenden Geist sowie den eigenen Empfindungen nachspüren. Die Ausstellung „Leuchtende Haut“ wird am Montag, den 4. Mai um 19 Uhr im Maternushaus Köln, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln eröffnet.

Eva-Maria Will

Einzelausstellungen

2020
Maternushaus Köln (Katalog)

2014
Chapelle Sainte Marguerite, Sainte Foy‐lès‐Lyon

2007
Crédit Mutuel Enseignant, Lyon

2001
St. Josef, Düsseldorf Oberbilk

Gruppenausstellungen

2011
Biennale d‘Art Sacré Actuel, Lyon (Katalog)

2008
Biennale internationale d’art sacré en pays du Bugey

2006
«Art‐en‐Ciel», Aix‐en‐Provence

2004
«Aufgekratzt», Jugendgästehaus Bonn

2003
Regionale, Künstlerforum Bonn

2002
„Amen. Bonner Bürger beten“, Schlosskirche Bonn (Katalog)

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