Erzbistum Köln – Firmung von 25 Erwachsenen – FIDES-Stellen

23. November 2020 Newsdesk/Raspels, Je

Wuppertal. 25 erwachsenen Firmkandidaten hat Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am 20. November das Sakrament der Firmung gespendet. Die Firmung ist „Salbung für meine Seele“. Mit Bild erläuterte Kardinal Woelki den Firmkandidaten, ihren Firmpaten sowie weiteren Gottesdienstbesuchern in der Wuppertaler Kirche St. Laurentius das Handeln Gottes in diesem Sakrament.

Der Beiname für Jesus „Christus“ heißt übersetzt „der Gesalbte“. „Christen sind die Gesalbten, weil sie zum Gesalbten gehören“, betonte der Kölner Erzbischof.

Bei der Firmung zeichnet der Bischof auf der Stirn des Firmanden ein Kreuz mit Salböl, dem Chrisam. Zum Schutz vor Corona wurde das Salböl nicht mit den Fingern sondern mit einem Wattebausch auf die Stirn aufgetragen. Dieses Öl wirke nicht wie eine Creme in den Hautzellen, sondern sei eine „Salbung der Seele“ des Menschen, die unter die Haut gehen möchte und die Identität des Christen berühre. „Wir sind als Christen gesalbt und nicht angeschmiert“, hob Kardinal Woelki hervor. Gott selber wende sich in der Salbung dem Menschen zu und möchte bewirken, dass der Christ bereit ist für die Haltungen und Wirkungen des Heiligen Geistes. „Wer sich darauf einlässt, kommt in seinem Leben nicht zu kurz“, so der Erzbischof. Er hoffe, dass die Neugefirmten Gott und seinem Geist Heimat in ihrem Leben geben und sich möglichst täglich dieser Freundschaft, die in der Taufe begann, erinnern.

Firmvorbereitung durch FIDES-Stellen

Zu der Erwachsenenfirmung kamen Christinnen und Christen aus dem gesamten Erzbistum zusammen, die über die FIDES-Stellen in Köln, Bonn, Düsseldorf und Wuppertal auf die Spendung des Sakraments vorbereitet wurden.

In der Regel bietet das Erzbistum Köln zwei Termine für Erwachsenenfirmungen im Jahr an – am Vorabend des Pfingstfestes und rund um den ersten Advent oder das Christkönigsfest. In diesem Jahr gab es wegen der Corona-Vorschriften Verschiebungen und zusätzlich weitere Termine.

Vielfältige Gründe für Firmung als Erwachsener

Die Gründe, dass Erwachsene um das Sakrament bitten, sind vielfältig. Einige hatten es in ihrer Jugend einfach „verpasst“ und möchten die vollständige Mitgliedschaft in der katholischen Kirche nach der Taufe im Kindesalter mit der Firmung abschließen. Andere brauchen das Sakrament, weil sie das Ehesakrament empfangen oder Taufpaten werden wollen. Wieder andere befinden sich in der Ausbildung zum Religionslehrer, wobei sie zum Erhalt der kirchlichen Beauftragung dazu auch gefirmt sein müssen.

Besonderes Firmgeschenk durch Kardinal

Nach dem Firmgottesdienst erhielt jeder Gefirmte als persönliches Geschenk des Erzbischofs ein Glas Honig, der von Bienen aus dem erzbischöflichen Garten in Köln stammt.